Chateau Menou
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Mai 2007

Untrennbar verbunden mit der toskanischen Geschichte ist die Familie der Medici. Großherzog Cosimo III. (1642-1723) führte Anfang des 17. Jahrhunderts 150 Rebsorten ein, unter anderem Cabernet Sauvignon und setzte auch die Grenzen für die Weinbau-bereiche fest, diese zählen somit zu den ersten amtlich festgelegten Ursprungs-Bezeichnungen Europas.

Im 19. Jahrhundert definierte Baron Ricasoli die strengen Regeln für die Herstellung
eines Chianti, des wohl bekanntesten Weins der Toskana.
Er empfahl 75% Sangiovese als Hauptrebsorte und zur Milderung 15% Canaiolo Nero. Die weiße Malvasia del Chianti um den Wein jung trinkbar zu machen. Die weiße Sorte Trebbiano kam erst später dazu (bis 10%).

Fast die Hälfte der produzierten Weine besitzen den Status von DOC- und DOCG.
Hier ist auch das Phänomen der „Vini da Tavola“ oder "Super Tuscan" entstanden, heute als IGT bezeichnet, die die engen DOC-Grenzen in Frage stellten und Weine produziert wurden wie z.B. den Sassicaia aus Cabernet Sauvignon, ein für Italien damals untypischer, sortenreiner Rotwein.

Heute gilt 75 bis 100% Sangiovese, maximal 10% Canaiolo Nero, maximal 10% andere zugelassene rote Rebsorten, sowie maximal 10% die weißen Sorten
Trebbiano Toscano und/oder Malvasia.

 
Winzer der Toscana
Fiesole und Bibbi Graetz
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Danke an Jutta und Nico! Baci

 

 

 

 

 

 

 
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