| Sonne, Meer und Steine, kein Wunder das
sich hier die Wiege des Weinan-baus von Frankreich befindet.
Schon vor 2600 Jahren war die Rebe in der Provence heimisch,
die Griechen produzierten den ersten Wein, die Römer folgten.
Im Mittelalter exportierte man schon nach England und im
17. und 18. Jahrhundert trank man nicht nur am französischen Hof
Weine der Provence, es war damals das zweitgrößtes
Weinexportgebiet hinter Bordeaux.
Man produzierte einen hellroten Wein, einen Vorläufer des Rosé,
aber auch einen kräftigen Roten.
Nach der Mehltau-Krankheit ( Oidium ) von 1851 und der Reblaus
von 1870, die fast die gesamte Rebfläche vernichtete,
entschied man sich bei der neuen Anpflanzungen leider mehr
für Quantität statt Qualität. Man verlies oft die Hänge
und
Terrassen um auf der Ebene zu pflanzen, die ertragreiche
Carignan -Traube wurde oft im Gegensatz zu der bis dato
dominierenden Mourvèdre -Traube bevorzugt.
Viele Winzer entschieden sich mehr für größere Erträge
von niedrigerer Qualität.
Erst 1932 entschieden sich qualitätsbewusste Winzer etwas
zu unternehmen, dies führte im Jahre 1938 zur Gründung
eines Syndikats, das Appellation Controlée zur Ziel gesetzt hatte.
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